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Unsere Fahrt nach Köln am 24.07.2000

 

 

 

Am Samstag den 24. Juni 2000, um 9:00 Uhr, machten wir uns zu einem Fanclub-Ausflug auf nach Köln. Es sollte ein lustiger Tag werden, und das wurde er auch.

 

Als erstes überraschten Dieter und ich Volker, Claudia, Günni und Doris damit, dass Dieter von seiner Firma einen Kleinbus ausgeliehen hatte. So konnten wir zusammen fahren und nicht mit 2 Autos. Nach der gelungenen Überraschung holten wir dann noch Inge von den Leithöfen ab, und dann ging es, bei leichtem Regen, los Richtung Bingen.

 

In Rüdesheim setzten wir mit der Fähre über und krochen den Berg hoch zum Niederwald-Denkmal. Der Bus ist solche Berge einfach nicht gewohnt, da er sonst nur Arbeiter einsammelt. Aber er hat es geschafft und wir machten erst einmal „Frühschoppen“. Da kam auch schon unsere Zweite Überraschung. Claudia und Volker haben ganz große Augen gemacht, als wir die 2-Liter Pulle Bier aus der Kühlbox heraus holten. Nachdem jeder einen guten Schluck genommen hat, ging es auf zur Germania (Leider wissen wir bis heute noch nicht Ihren Vornamen). Wir hielten uns nicht lange auf und weiter ging es über Assmannshausen in Richtung Koblenz. Die Fahrt am Rhein entlang war sehr schön. Unterwegs hat es zwar immer wieder einmal geregnet, aber nass wurden wir nicht. Nachdem wir an unserem nächsten Ziel, der Burg Ehrenbreitscheid, angelangt waren, konnte ich es kaum noch erwarten, die Ausstellung der 50er Jahre, im Museum, zu sehen. Doch leider wurde ich sehr herb enttäuscht. Die Ausstellung war nicht mehr da. Stattdessen war eine Waldausstellung aufgebaut. Von der Ausstellung habe ich, außer dem Holzgebimmel, nichts gesehen, da ich echt enttäuscht war. Dann musste ich mir auch noch die Fobberei von Volker anhören. „Na, wo ist denn das Kino mit der ARAL-Werbung?“

 

Wir sind dann doch durch das ganze Museum gelaufen. Schließlich hatten wir ja Eintrittsgeld bezahlt und somit durften wir auch im Freigelände in ein Zelt, das auch zur Waldausstellung gehörte. Dort musste Volker Schwerstarbeit leisten und Holz aufladen. Volker war so stark, als hätte er schon ewig in den kanadischen Wäldern gearbeitet. Wir gingen dann wieder zu unserem Bus und weiter ging die Fahrt.

 

In St. Goarshausen legten wir dann eine Mittagspause eine. In einem kleinen Bistro am Rhein, nahmen wir einen „klitzekleinen“ Imbiss zu uns und beobachteten den regen Schiffsverkehr auf dem Rhein. Die Fahrt führte dann weiter, vorbei an den Resten der Brücke von Remagen, unserem Ziel Köln-Portz-Wahn, entgegen. Dort trafen wir um ca. 18:00 Uhr ein und wurden wie immer herzlich begrüßt. Heinz, der Wirt, holte gleich ‚mal das jüngste Enkelkind „Alina“, die uns sehr skeptisch begutachtete. Wir hatten vorab Sauerbraten mit Knödel und Rotkohl bestellt. Zwei Schüsseln wurden auf den Tisch gestellt. Davon war eine für Volker und die andere für die restliche Mannschaft. Günni hat sein obligatorisches Holzfäller-Steak (400 g) verspeist. Doris ihr Champignon-Schnitzel. Wir fühlten uns wie bei Muttern. Heinz teilte uns im Anschluss mit, dass das Essen „Aufs Haus“ gehen würde.

 

Wir waren alle total perplex und beschlossen unsererseits dann einstimmig, dass wir dafür Alina in den Fanclub aufnehmen und wir sieben den Beitrag für sie übernehmen, bis Alina entscheiden kann, ob sie weiter Mitglied in unserem Fanclub bleiben möchte. Gegen 20:30 Uhr machten wir uns auf in Richtung Heimat. Es herrschte fröhliche Stimmung an Bord. Trotzdem wurde ich zwischendurch müde und mache etwas Augenpflege. (Anmerkung der Schreiberin: Von wegen Augenpflege, Geschnarcht hat sie!) Nach einem kurzem Zwischenstopp auf der Raststätte „Hunsrück“ legten wir einen Endspurt nach Kaiserslautern ein. Doch zuerst mussten wir noch Inge nach Hause abliefern. Es entbrannte eine heiße Diskussion zwischen mir und meiner Schwester Inge darüber, wie man am besten nach Leithöfe kommt. (Die restlichen Mitfahrer waren nur stille Zuhörer) (Anmerkung der Schreiberin: Es geht doch nichts über Geschwisterliebe!).

 

Wir setzten zuerst Volker und Claudia, danach Günni und Doris ab. Bei uns angekommen räumten Dieter und ich den Bus aus und brachten ihn noch nach Kindsbach. Wir waren um 1:30 Uhr zu Hause und fielen hundemüde ins Bett (Anmerkung der Schreiberin: So müde wart ihr doch wohl auch nicht? Oder?)

 

Verfasserin:

Hannelore

 

Schreiberling:

Claudia

 

Diktator:

War keiner da !

 

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